Die in schwarz gekennzeichneten Linien sind gefahrene und die roten geflogene Strecken.
Gefahren bin ich in der zeit selber ca. 13500km und mit den organisierten Touren warens nochmal ca. um die 11000km.
Hier haben wir für die nächsten 3 Nächte unsere permanent campsite bezogen und sind dann nachmittags zur ersten Schlucht, Dales Gorge. Dort sind wir hintunter geklettert um zum Circular Pool zu kommen. Einem traumhaft kleinen, türkisfarbenen Pool in dem man baden kann. Ich hab mich bei ca. -10° Wassertemperatur auch hinein gewagt, hab´s aber nicht länger als 5 Minuten ausgehalten. Danach sind wir noch zu denFortescue Falls und zum Fern Pool gehiked. Abends war dickes Babecue angesagt mit Fisch und selbstgemachten Salaten. Lecker.
Am Tag 2 sind wir zu den Joffre Falls, Weano George und yum Hancock George. Am 3. Tag stand zeitiges Aufstehen auf dem Plan (4:30Uhr) und wir sind zum Mount Bruce gefahren um von dort den Sonnenaufgang zu geniessen. Die komplette Strecke den Berg hoch und runter sind ca. 8km und wir haben dafür 4 Stunden benötigt. Aber es hat sich definitiv gelohnt und Ausblick vom Mount Bruce war einfach genial. Am Nachmittag war dann noch der Knox Gorge angesagt, welcher auch einer der gefährlichsten und schwierigsten vom Klettern her war.
Dieser Reiseabschnitt ist nicht wirklich spektakulär. Am Abend des 07.Juli bin ich mit dem GREYHOUND Bus von Alice Springs in Richtung Broome in West- Australien gefahren. Bus aus dem Grund da nur Qantas als einzige Fluggesellschaft Flüge von Alice Springs nach Broome anbietet und diese unverschämt teuer sind. Also hab ich mich für die Alternative Bus entschieden. Von Alice Springs geht die Fahrt zurück in Richtung Darwin bis nach Katherine und dort steigt man um in den nächsten Bus und es geht weiter nach Broome. Die gesamt Distanz sind über 2800km und dafür saß ich über !!!38 Stunden!!! im Bus ;-)
In Broome angekommen bin ich am Morgen des 09.Juli gegen 8:00Uhr und das nächste Problem bestand darin eine Unterkunft zu finden, da meine Bearbeiterin im Reisebüro das vergessen hat. Das Dumme ist nur das gerade um diese Jahreszeit in Broome Hochsaison ist. Die Jahresdurchschnitts- Temperaturen liegen hier das ganze Jahr zwischen Min. 26° und 34°. Viele Leute machen Urlaub bzw. gehen viele Backpacker hier in den Norden, um als Erntehelfer sich hier nach Jobs umzuschauen.
Broome war einst die wichtigste Stadt für die Perlenindustrie. 80% des weltweiten Perlmutt- Bedarfs deckte allein Broome ab.
Erste Anlaufstelle für mich war die Touristeninfo die mir Gott sei Dank noch das letzte Bett im Broome Last Resort Backpackerhostel (lustig) verschafft hat.
In Broome hat ich insgesamt nur einen Tag Aufenthalt, da am nächsten Morgen meine zweite Tour von Broome nach Perth starten sollte. Also hab ich den Tag genutzt um Cable Beach mir anzuschauen, von dem gesagt wird, dass er mit einer der schönsten, in Australien, ist. Ich kann das nur bestätigen. Azurblaues Wasser, breitem, sehr weißen Sandstrand und traumhaften Sonnenuntergang. Abends bin ich dann noch ins SUN PICTURES welches das älteste Freiluftkino der Welt ist (1916). Hier ist nicht nur das Besondere das man sich die Filme unter Sternenhimmel und Palmen anschaut, sondern das man Liegestühle anstatt Kinosessel vorfindet ;-)
Nach den Olgas sind wird zur dritten große Attraktion im Red Centre - der Kings Canyon im Watarrka National Park. Nur etwas mehr als 100 Kilometer Luftlinie
Am nächsten morgen sind wir dann zeitig zum Kings Canyon und den ca. 6km langen Wanderweg um den Canyon herum gelaufen. Dieser beginnt mit einem eher steilen Stück, welches Einheimische Heartbreak Hill (oder auch Heartattack Hill wegen der steilen Passagen) nennen. An der Spitze angekommen eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die Schluchten, den bienenstockartigen Felsformationen auf dem Plateau und über die weite Landschaft um das gesamte Gebiet. Am Fuße des Canyonbodens zieht sich der sogenannte Kings Cross durch. Ungefähr nach der Hälfte des Pfads steigt man in ein Wasserloch hinunter, welches auch als Garten Eden bezeichnet wird, immerfeucht ist und daher eine tolle Fauna und Flora besitzt. Im Canyon haben sich einige in Australien seltene subtropische Pflanzen erhalten, wie z. Bsp. Palmfarne. Einige der Seitenwände des Kings Canyon sind bis zu über 100m hoch (bitte die Personen auf dem 2. Bild beachten zum Vergleich).
Weiter sind wir dann in Richtung Glen Helen wo wir zum Glen Helen Canyon und Glen Helen Gorge wollten. Unterwegs sind wir noch am Tnorala (Gosse-Bluff-Krater) vorbei gefahren. Der Gosse-Bluff-Krater entstand durch den Einschlag eines Meteoriden vor rund 142,5 Millionen Jahren während des Juras. Sein Durchmesser betrug ursprünglich rund 22 km und hat sich in Folge von Einebnung durch Erosion auf 4,83 km verringert, bei 152 m Tiefe.
In Glen Helen musste sich dann ein Teil der Reisegruppe verabschieden, da die Leute nur eine 3 Tage Outbacktour gebucht hatten und nicht wie ich 4 Tage. Wir sind dann weiter zum Glen Helen Canyon wo wir ein paar seltene Blackfoot-Rock-Wallabys sehen konnten und danach für die letzte Nacht wieder zurück in unser Camp zurück zu kehren.
Am letzten Tag sind wir nach Palm Valley gestartet. Es stand nur offroad fahren auf der Tagesordnung. Im Palm Valley findet man letzte Population der Marienplame. Die aus einer feuchteren Klimaperiode stammende Palmenart hat vermutlich seit etwa 20.000 Jahren nur hier am Ufer des Palm Creek überdauert. Wahnsinn! ;-)
Am Nachmittag gings dann wieder zurück nach Alice Springs und meine 11 Tage Tour war leider vorbei.